Allerseligste Jungfrau Maria!
In deine mütterliche Treue und in deinen besonderen Schutz und in den Schoß deiner Barmherzigkeit empfehle ich diese Nacht meinen Leib und meine Seele, daß du sie bewahren wollest, gleichwie du mit mütterlicher Sorgfalt dein liebes Jesulein nach aller Möglichkeit bewahrt hast, damit ich vor allen Nachstellungen des bösen Feindes sicher sein und davon befreit bleiben möge. Amen.
Fides nostra victoria
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Morgengruß zur heiligen Mutter Gottes.
Allerseligste Jungfrau Maria,
du meine geliebteste Mutter, mit herzlicher Liebe und Ehrerbietung grüße ich dich am Anfange dieses Tages und empfehle mich deiner mütterlichen Treue und deinem besonderen Schutze heute und zu jeder Stunde, besonders in meiner Todesstunde, mit Leib und Seele.
Dir sei anvertraut all mein Tun und Lassen, meine Not und Armseligkeit, mein Leben und Sterben, damit durch deine heilige Fürbitte und Verdienste alle meine Angelegenheiten geleitet und meine Werke wohl geordnet werden mögen, nach deinem und deines göttlichen Sohnes höchstem Wohlgefallen. Amen.
du meine geliebteste Mutter, mit herzlicher Liebe und Ehrerbietung grüße ich dich am Anfange dieses Tages und empfehle mich deiner mütterlichen Treue und deinem besonderen Schutze heute und zu jeder Stunde, besonders in meiner Todesstunde, mit Leib und Seele.
Dir sei anvertraut all mein Tun und Lassen, meine Not und Armseligkeit, mein Leben und Sterben, damit durch deine heilige Fürbitte und Verdienste alle meine Angelegenheiten geleitet und meine Werke wohl geordnet werden mögen, nach deinem und deines göttlichen Sohnes höchstem Wohlgefallen. Amen.
Freitag, 9. Dezember 2011
Katholisch bin und bleibe ich
Katholisch bin und bleibe ich!
Nichts soll von meiner Kirch' mich trennen,
sie ist mir Mutter, liebet mich,
will ich froh ihr Kind mich nennen.
Hier ist der sichere Lebenspfad,
hier hoffe ich durch Gottes Gnad',
den Himmel zu erwerben:
Katholisch ist gut sterben!
Gott dank', daß ich katholisch bin
und stets gschützt vor falschen Lehren,
katholisch sein ist mein Gewinn,
nie soll der Irrtum mich betören.
Katholisch bin und bleibe ich,
katholisch leb' und sterbe ich;
so werd' ich nicht verderben:
katholisch ist gut sterben!
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Was ist der Gegenstand der Herz-Jesu-Andacht?
Der eigentliche Gegenstand dieser Andacht ist die Liebe des Gottmenschen Jesus Christus zu den Menschen. Diese Liebe nennt man gewöhnlich das geistige, unsichtbare Herz. Damit aber diese Liebe den Menschen lebhafter vor Augen gestellt werde, sucht man für sie ein Symbol und wählte mit Recht das leibliche Herz des Gottmenschen, das Herz aus Fleisch und Blut. Dieses Herz nennt man das leibliche, sichbare Herz. Der Gegenstand der Herz Jesu-Andacht ist demnach die unendliche Liebe des Erlösers zu uns Menschen, dargestellt und ruhend in seinem lieblichen Herzen.
Wenn also der Kürze halber vom "Herzen Jesu" gesprochen wird, so wede diese Wort in diesem Sinn verstanden.
Wenn also der Kürze halber vom "Herzen Jesu" gesprochen wird, so wede diese Wort in diesem Sinn verstanden.
Dienstag, 6. Dezember 2011
2. Ich weiß ein Herz so wunderbar .
Der göttliche Heiland hat, da er auf Erden lebte, die ganze Welt zu sich geladen. Tausende haben ihm Folge geleistet und sind gekommen. Ihnen hat er die Schätze seines Gottesreiches auf Erden, die Gnaden seiner heiligen Kirche erschlossen. Innige Glaubenswärme belebte die Herzen der Seinen, immer größer wurde deren Zah, in alle Erdteile zog die Botschaft Christi, Frieden und Glück den Völkern zu bringen, die sich dem Kreuze angeschlossen.
Doch im Laufe der Zeiten ließ diese Wärme nach, Glaube und Sitte schwanden, und traurig sah der Heiland die Treue seiner Kinder schwinden. Da verwirklichte er den Plan seiner Liebe, den er seit Ewigkeit beschlossen: Er gab de Seinen den letzten, den lautesten Mahnruf seiner Hingabe, er erschloß ihnen sein göttliches Herz. Die Welt, die dem Irdischen all' ihre Gedanken schenkte, wollte er im Bilde seines Herzens ablenken vom Vergänglichen und zum Überirdischen hinziehen. Weil sie sein Wort nicht mehr verstanden, stellte er ihnen sein eigenes Herz hin. Die Wunder dieses Herzens sollte ihnen sagen, welchen Schmerz Kälte und Gleichgültigkeit dem Erlöser bereiten. Dieses Herz sollte ihnen erzählen, mit deutlicher Sprache schildern, was Jesus für sie gelitten. Mit der Gewalt der ganzen göttlichen Liebe will er sie an sich fesseln, sein Herz schickt er als Boten aus: Kommet zu mir, sehet, wie ich euch liebe.
Zum Werkzeuge seines Planes erwählte er eine unscheinbare Klosterfrau, wie der Herr überhauptdie Kleinen und in den Augen der Welt Niedrigen den Großen und Stolzen vorzieht. Sie hieß Margareta Maria Alacoque und gehörte dem Orden der Heimsuchung Mariä an. Im Jahre 1647 erblickte sie das Licht der Welt, wurde Klosterfrau und stab als Muster vollkommener Demut, heiligen Gehorsams und Eifers für die Ehre Gottes im Jahre 1690. Im Jahre 1864 sprach sie Pius IX. selig. Durch zahllose Leiden, Verkennung und Erniedrigung wurde sie eine würdige Braut des Erlösers. Von allen angefreindet und verachtet, war das Werk, zu dm sie erkoren, erst recht unschinbar. Doch der Herr hatte sie gerufen und gab ihr die Gnade. Sie sollte das Werkzeug jener herrlichsten Andachtsweise des katholischen Glaubens werden, die wir besitzen, der Apostel, der Andacht zum heiligsten Herzen Jesu. Aus dem Kloster Peray-le-Moniel (auch Paray-le-Monyal) in Frankreich nahm dieses Werk seinen Siegeslauf in die Welt. Und heute? Heute spricht in tausend Gebeten und Liedern, in unzähligen Bildern und Heiligtümern das katholische Volk aus: "Herz Jesu, du Herz des Sohnes Gottes, wir huldigen Dir in Demut und Liebe."
Eines Tages zeigte sich der göttliche Heiland seiner Dienerin und sprach davon, daß sein Herz übervoll von der Liebe zu den Menschen sei und er durch sie dies allen mitzuteilen wünsche.
Bei einem weiteren Mal bat er sie darum, daß man den ersten Freitag in der Fronleichnamsoktav zum besonderen Fest seines heiligsten Herzens und somit seiner überreichen Liebe einsetze.
Was der göttliche Heiland verlangte, geschah. Das Fest des heiligsten Herzens Jesu wurde eingesetzt und im Jahre 1686 zum erstenmal gefeiert. Die Andacht zum heiligsten Herzen fand die warme Unterstützung der Päpste und wurde allen Gläubigen empfohlen Wohl erhoben sich selbst in den Reihen der Guten vielfach Widerspruch und Anfeindung, doch: das göttliche Herz siegte.
In demütiger Anbetung huldigt auch unser Jahrhundert dem heiligsten Herzen Jesu.
Soll die Andacht zum göttlichen Herzen Jesu in den Gläubigen feste Wurzel fassen, aufblühen und Frucht bringen, dann muß man sich dessen klar sein, was man unter dem göttlichen Herzen Jesu versteht:
"Was ist der Gegenstand der Herz-Jesu-Andacht?"
Kurz: Die überreiche Liebe des Erlösers, dargestellt durch sein leibliches Herz.
"Doch warum wählte man zur Darstellung der Liebe Jesu gerade sein leibliches Herz?"
Doch im Laufe der Zeiten ließ diese Wärme nach, Glaube und Sitte schwanden, und traurig sah der Heiland die Treue seiner Kinder schwinden. Da verwirklichte er den Plan seiner Liebe, den er seit Ewigkeit beschlossen: Er gab de Seinen den letzten, den lautesten Mahnruf seiner Hingabe, er erschloß ihnen sein göttliches Herz. Die Welt, die dem Irdischen all' ihre Gedanken schenkte, wollte er im Bilde seines Herzens ablenken vom Vergänglichen und zum Überirdischen hinziehen. Weil sie sein Wort nicht mehr verstanden, stellte er ihnen sein eigenes Herz hin. Die Wunder dieses Herzens sollte ihnen sagen, welchen Schmerz Kälte und Gleichgültigkeit dem Erlöser bereiten. Dieses Herz sollte ihnen erzählen, mit deutlicher Sprache schildern, was Jesus für sie gelitten. Mit der Gewalt der ganzen göttlichen Liebe will er sie an sich fesseln, sein Herz schickt er als Boten aus: Kommet zu mir, sehet, wie ich euch liebe.
Zum Werkzeuge seines Planes erwählte er eine unscheinbare Klosterfrau, wie der Herr überhauptdie Kleinen und in den Augen der Welt Niedrigen den Großen und Stolzen vorzieht. Sie hieß Margareta Maria Alacoque und gehörte dem Orden der Heimsuchung Mariä an. Im Jahre 1647 erblickte sie das Licht der Welt, wurde Klosterfrau und stab als Muster vollkommener Demut, heiligen Gehorsams und Eifers für die Ehre Gottes im Jahre 1690. Im Jahre 1864 sprach sie Pius IX. selig. Durch zahllose Leiden, Verkennung und Erniedrigung wurde sie eine würdige Braut des Erlösers. Von allen angefreindet und verachtet, war das Werk, zu dm sie erkoren, erst recht unschinbar. Doch der Herr hatte sie gerufen und gab ihr die Gnade. Sie sollte das Werkzeug jener herrlichsten Andachtsweise des katholischen Glaubens werden, die wir besitzen, der Apostel, der Andacht zum heiligsten Herzen Jesu. Aus dem Kloster Peray-le-Moniel (auch Paray-le-Monyal) in Frankreich nahm dieses Werk seinen Siegeslauf in die Welt. Und heute? Heute spricht in tausend Gebeten und Liedern, in unzähligen Bildern und Heiligtümern das katholische Volk aus: "Herz Jesu, du Herz des Sohnes Gottes, wir huldigen Dir in Demut und Liebe."
Eines Tages zeigte sich der göttliche Heiland seiner Dienerin und sprach davon, daß sein Herz übervoll von der Liebe zu den Menschen sei und er durch sie dies allen mitzuteilen wünsche.
Bei einem weiteren Mal bat er sie darum, daß man den ersten Freitag in der Fronleichnamsoktav zum besonderen Fest seines heiligsten Herzens und somit seiner überreichen Liebe einsetze.
Was der göttliche Heiland verlangte, geschah. Das Fest des heiligsten Herzens Jesu wurde eingesetzt und im Jahre 1686 zum erstenmal gefeiert. Die Andacht zum heiligsten Herzen fand die warme Unterstützung der Päpste und wurde allen Gläubigen empfohlen Wohl erhoben sich selbst in den Reihen der Guten vielfach Widerspruch und Anfeindung, doch: das göttliche Herz siegte.
In demütiger Anbetung huldigt auch unser Jahrhundert dem heiligsten Herzen Jesu.
Soll die Andacht zum göttlichen Herzen Jesu in den Gläubigen feste Wurzel fassen, aufblühen und Frucht bringen, dann muß man sich dessen klar sein, was man unter dem göttlichen Herzen Jesu versteht:
"Was ist der Gegenstand der Herz-Jesu-Andacht?"
Kurz: Die überreiche Liebe des Erlösers, dargestellt durch sein leibliches Herz.
"Doch warum wählte man zur Darstellung der Liebe Jesu gerade sein leibliches Herz?"
Sonntag, 4. Dezember 2011
Samstag, 3. Dezember 2011
1. "Kommet alle zu mir!"
Unter den Worten, die der göttliche Heiland gesprochen, da er, Wohltaten spendend, das Judenland durchwanderte, sind manche von ganz besonderer Lieblichkeit und Wärme.
Sie strahlen gleichsam leuchtender und rufen uns noch lauter als andere zum Heiland hin. Sozusagen das ganze Liebesleben des Erlösers spricht aus ihnen. Eines solche ist die liebevolle Einladung an die Menschheit:
"Kommet alle zu mir, die mühselig seid und beladen, ich will euch erquicken!"
In die innerste Seele, in das tiefste Wesen der Liebe läßt uns der Meister bei diesen Worten einen Blick werfen, und jedes Wort hat seinen tiefen Sinn.
Jesus ruft:
I. "Kommet."
II. "Kommet alle."
III. "Kommet alle zu mir."
IV. "Die ihr mühselig seid und beladen."
V. "Ich will euch erquicken."
Sie strahlen gleichsam leuchtender und rufen uns noch lauter als andere zum Heiland hin. Sozusagen das ganze Liebesleben des Erlösers spricht aus ihnen. Eines solche ist die liebevolle Einladung an die Menschheit:
"Kommet alle zu mir, die mühselig seid und beladen, ich will euch erquicken!"
In die innerste Seele, in das tiefste Wesen der Liebe läßt uns der Meister bei diesen Worten einen Blick werfen, und jedes Wort hat seinen tiefen Sinn.
Jesus ruft:
I. "Kommet."
II. "Kommet alle."
III. "Kommet alle zu mir."
IV. "Die ihr mühselig seid und beladen."
V. "Ich will euch erquicken."
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