Epistel des heiligen Apostels Paulus an die Römer (12, 16-21.)
Evangelium nach heiligen Matthäus (8, 1-13.)
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Das Gebet der Kirche.
Allmächtiger, ewiger Gott, siehe gnädig an unsere Schwachheit und strecke aus zu unserer Beschützung die Rechte Deiner Majestät, durch unseren Herrn Jesum Christum.
Fides nostra victoria
Sonntag, 22. Januar 2012
Freitag, 6. Januar 2012
"Siehe, da kamen Weise aus dem Morgenlande"
Evangelium zum Fest bei Matthäus im 2.Kapitel, Verse 1-12
Warum sagt das hl. Evangelium "Siehe da kommen Weise aus dem Morgenlande"?
Um dadurch die große Freude über die Erfüllung der Weissagung des Propheten Isaias auszudrücken, daß dem heidnischen Volke, das so lange in der Finsternis des Unglaubens gesessen hatte, das Licht der Erkenntnis Gottes aufgegangen sei (Is. 9).
Warum sind die Weisen so weit gereist, den Heiland der Welt zu suchen?
Wegen des Sterns, welchen Gott ihnen erschienen ließ, und bei dessen Anblicke Gott sie zugleich innerlich erleuchtete, daß sie verstanden, was der Stern zu bedeuten habe, wie der heilige Bernhard sagt.
Von diese drei heiligen Männern, welche so eilig den Einsprechungen Gottes folgten und ohne Verzug eine so schwere Reise unternahmen, um den Heiland zu suchen, sollen wir lernen, daß auch wir ohne Zögern den Einsprechungen Gottes folgen sollen.
Warum sind die drei Weisen niedergefallen, um das Kindlein anzubeten?
Das Licht der Gnade und des Glaubens ließ sie erkennen, daß dieses Kindlein - arm und in Windeln gewickelt, wahrhaftig Gott sei, obwohl äußerlich nichts Göttliches an ihm zu sehen war.
Was bedeuten Gold, Weihrauch und Myrrhe?
Die Ansicht der Väter war folgende:
Mit Gold haben sie das göttliche Kind als ihren wahren König verehrt; durch den Weihrauch haben sie ihn als wahren Gott angebetet und durch die Myrrhe bekannten sie ihn als sterblichen Menschen.
Warum sagt das hl. Evangelium "Siehe da kommen Weise aus dem Morgenlande"?
Um dadurch die große Freude über die Erfüllung der Weissagung des Propheten Isaias auszudrücken, daß dem heidnischen Volke, das so lange in der Finsternis des Unglaubens gesessen hatte, das Licht der Erkenntnis Gottes aufgegangen sei (Is. 9).
Warum sind die Weisen so weit gereist, den Heiland der Welt zu suchen?
Wegen des Sterns, welchen Gott ihnen erschienen ließ, und bei dessen Anblicke Gott sie zugleich innerlich erleuchtete, daß sie verstanden, was der Stern zu bedeuten habe, wie der heilige Bernhard sagt.
Von diese drei heiligen Männern, welche so eilig den Einsprechungen Gottes folgten und ohne Verzug eine so schwere Reise unternahmen, um den Heiland zu suchen, sollen wir lernen, daß auch wir ohne Zögern den Einsprechungen Gottes folgen sollen.
Warum sind die drei Weisen niedergefallen, um das Kindlein anzubeten?
Das Licht der Gnade und des Glaubens ließ sie erkennen, daß dieses Kindlein - arm und in Windeln gewickelt, wahrhaftig Gott sei, obwohl äußerlich nichts Göttliches an ihm zu sehen war.
Was bedeuten Gold, Weihrauch und Myrrhe?
Die Ansicht der Väter war folgende:
Mit Gold haben sie das göttliche Kind als ihren wahren König verehrt; durch den Weihrauch haben sie ihn als wahren Gott angebetet und durch die Myrrhe bekannten sie ihn als sterblichen Menschen.
Donnerstag, 5. Januar 2012
Epiphania Domini - Erscheinung des Herrn
Warum wird dieser Tag Epiphania Domini oder Erscheinung des Herrn genannt?
Das Wort epiphania ist ein griechisches Wort und bedeutet im Deutschen "Erscheinung"; Epiphania Domini heißt also Erscheinung des Herrn.
Es wird an diesem Tag nun eine dreifache Erscheinung des Herrn, d.h. Offenbarung seiner Gottheit, gefeiert.
Die erste ist geschehen durch den Stern, als Christus sich den Weisen im Stalle geoffenbart hat; die zweite als Christus von Johannes im Jordan getauft wurde, wo der Vater offenbarte, daß Jesus sein geliebter Sohn sei und der Heilige Geist in Gestalt einer Taube erschien.
Die dritte Erscheinung ist geschehen, da der Herr auf der Hochzeit zu Kana bei Galiläa seine Gottheit offenbarte, indem er sein erstes Wunder wirkte (Joh. 2).
O Gott, der du an dem heutigen Tage Deinen Eingeborenen den Heiden durch die Leitung des Sternes geoffenbart hast: verleihe gnädig, daß wir, die wir Dich schon durch den Glauben erkannt haben, bis zur Anschauung der Herrlichkeit Deiner Größe geführt werden, durch denselben Jesum Christum, unsern Herrn.
Das Wort epiphania ist ein griechisches Wort und bedeutet im Deutschen "Erscheinung"; Epiphania Domini heißt also Erscheinung des Herrn.
Es wird an diesem Tag nun eine dreifache Erscheinung des Herrn, d.h. Offenbarung seiner Gottheit, gefeiert.
Die erste ist geschehen durch den Stern, als Christus sich den Weisen im Stalle geoffenbart hat; die zweite als Christus von Johannes im Jordan getauft wurde, wo der Vater offenbarte, daß Jesus sein geliebter Sohn sei und der Heilige Geist in Gestalt einer Taube erschien.
Die dritte Erscheinung ist geschehen, da der Herr auf der Hochzeit zu Kana bei Galiläa seine Gottheit offenbarte, indem er sein erstes Wunder wirkte (Joh. 2).
O Gott, der du an dem heutigen Tage Deinen Eingeborenen den Heiden durch die Leitung des Sternes geoffenbart hast: verleihe gnädig, daß wir, die wir Dich schon durch den Glauben erkannt haben, bis zur Anschauung der Herrlichkeit Deiner Größe geführt werden, durch denselben Jesum Christum, unsern Herrn.
Montag, 2. Januar 2012
Der allerheiligste Name Jesu II
Tagesevangelium nach Lukas 2,21.
"Als acht Tage um waren und das Kind beschnitten werden sollte, ward sein Name Jesus genannt, wie ihn schon der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleibe empfangen war."
Warum ist er "Jesus" genannt worden?
Damit wir uns erinnerten, daß er unser Erlöser ist; denn "Jesus" heißt soviel wie ein Heiland (Erlöser), etwa "Gott heilt, Gott rettet", und darum ist dieser Name sehr kräftig (Matth. 1,21).
Was hat denn dieser Name für eine Kraft?
Die Apostel haben in Kraft dieses Namens die Teufel ausgetrieben, Schlangen verjagt, Gift ohne Schaden getrunken, die Kranken gesund (Mark 16, 17.18) und die Lahmen gehend gemacht (Apg. 3,1ff.). Darum ist es über alle Maßen nützlich, daß man den Namen Jesus andächtig anruft. "Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, so wird er es euch geben" (Joh. 16,23). Es ist nützlich, wie der heilige Bernahrd sagt, in Betrübnis, in zweifelnden Gedanken, in Anfechtungen, besonders wider die Keuschheit, diesen Namen anzurufen, und erst recht, wenn wir in Sünde gefallen sind, weil uns kein anderer Name unter der Sonne gegeben ist, wodurch wir selig werden können (Apg. 4,12).
Wie muß dieser Name ausgesprochen werden, um seine Kraft und Wirkung zu empfinden?
Mit großer Andacht, mit festem Vertrauen und mit höchster Ehrerbietung; denn in diesem Namen sollen sich beugen die Knie derer, die im Himmel, auf Erden und unter der Erde sind.
Sündigt man, wenn man diesen heiligen Namen bei jedem Wort leichtfertig gebraucht?
Ja, denn Gott verbietet, seinen Namen zu entheiligen und vergeblich anzurufen; und derjenige wird nicht ungestraft bleiben, welcher den Namen des Herrn, seines Gottes, eitel nennen wird (2 Mos. 20).
"Als acht Tage um waren und das Kind beschnitten werden sollte, ward sein Name Jesus genannt, wie ihn schon der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleibe empfangen war."
Warum ist er "Jesus" genannt worden?
Damit wir uns erinnerten, daß er unser Erlöser ist; denn "Jesus" heißt soviel wie ein Heiland (Erlöser), etwa "Gott heilt, Gott rettet", und darum ist dieser Name sehr kräftig (Matth. 1,21).
Was hat denn dieser Name für eine Kraft?
Die Apostel haben in Kraft dieses Namens die Teufel ausgetrieben, Schlangen verjagt, Gift ohne Schaden getrunken, die Kranken gesund (Mark 16, 17.18) und die Lahmen gehend gemacht (Apg. 3,1ff.). Darum ist es über alle Maßen nützlich, daß man den Namen Jesus andächtig anruft. "Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, so wird er es euch geben" (Joh. 16,23). Es ist nützlich, wie der heilige Bernahrd sagt, in Betrübnis, in zweifelnden Gedanken, in Anfechtungen, besonders wider die Keuschheit, diesen Namen anzurufen, und erst recht, wenn wir in Sünde gefallen sind, weil uns kein anderer Name unter der Sonne gegeben ist, wodurch wir selig werden können (Apg. 4,12).
Wie muß dieser Name ausgesprochen werden, um seine Kraft und Wirkung zu empfinden?
Mit großer Andacht, mit festem Vertrauen und mit höchster Ehrerbietung; denn in diesem Namen sollen sich beugen die Knie derer, die im Himmel, auf Erden und unter der Erde sind.
Sündigt man, wenn man diesen heiligen Namen bei jedem Wort leichtfertig gebraucht?
Ja, denn Gott verbietet, seinen Namen zu entheiligen und vergeblich anzurufen; und derjenige wird nicht ungestraft bleiben, welcher den Namen des Herrn, seines Gottes, eitel nennen wird (2 Mos. 20).
Der allerheiligste Name Jesu I
Im Namen Jesu beuge sich jedes Knie, über der Erde, auf der Erde und unter der Erde; und jede Zunge möge bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, in der Ehre Gottes des Vaters.
Ps.8,2 Herr, Herr Gott, wie anbetungswürdig ist dein Name auf der ganzen Erde! Ehre sei dem Vater.
Gott, der du deinen eingeborenen Sohn als Erlöser des Menschengeschlechts eingesetzt und Jesus zu rufen geboten hast: gewähre gnädig, daß wir dessen Anblick, dessen heiligen Namen wir auf Erden verehren, auch im Himmel auskosten dürfen.
Durch denselben Jesus Christus, unsern Herrn.
Ps.8,2 Herr, Herr Gott, wie anbetungswürdig ist dein Name auf der ganzen Erde! Ehre sei dem Vater.
Gott, der du deinen eingeborenen Sohn als Erlöser des Menschengeschlechts eingesetzt und Jesus zu rufen geboten hast: gewähre gnädig, daß wir dessen Anblick, dessen heiligen Namen wir auf Erden verehren, auch im Himmel auskosten dürfen.
Durch denselben Jesus Christus, unsern Herrn.
Sonntag, 1. Januar 2012
Beschneidung des Herrn
Am Oktavtag des hochheiligen Weihnachtsfest - Beginn des bürgerlichen Jahres - kannte feierte die Tradition der heiligen römischen Kirche das Festgedächtnis der Beschneidung des Herrn. Seit 1955 ist das liturgische Fest zu diesem Geheimnis zwar abgeschafft, doch ist es sinnvoll, heilsame Lehren daraus zu ziehen:
"Als acht Tage um waren und das Kind beschnitten werden sollte, ward sein Name Jesus genannt, wie ihn schon der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleibe empfangen war" (Evang. bei Lk 2,21).
Was war die Beschneidung?
Sie war das äußere Zeichen des Bundes, welchen Gott mit dem auserwählten Volke geschlossen hatte. Durch sie wurde der Israelit zum auerwählten Volke gezählt.
Wem hat Gott die Beschneidung zuerst geboten?
Dem Abraham, als Gott mit ihm den Bund schloß. (Vgl. 1 Mos. 17, 1-11.)
Warum wollte auch Jesus am achten Tage nach seiner Geburt beschnitten werden?
1. Damit er seine große Liebe zu uns zeigen könnte, indem er schon in seinem zartesten Alter sein Blut für uns vergießen wollte;
2. damit wir wüßten, er sei gekommen, uns in seinem Blute zu waschen; 3. auf daß er uns ein Beispiel des Gehorsams gegen die Kirche gebe, indem er sich dem Gesetze unterwarf, obwohl er nicht dazu verbunden war.
"Als acht Tage um waren und das Kind beschnitten werden sollte, ward sein Name Jesus genannt, wie ihn schon der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleibe empfangen war" (Evang. bei Lk 2,21).
Was war die Beschneidung?
Sie war das äußere Zeichen des Bundes, welchen Gott mit dem auserwählten Volke geschlossen hatte. Durch sie wurde der Israelit zum auerwählten Volke gezählt.
Wem hat Gott die Beschneidung zuerst geboten?
Dem Abraham, als Gott mit ihm den Bund schloß. (Vgl. 1 Mos. 17, 1-11.)
Warum wollte auch Jesus am achten Tage nach seiner Geburt beschnitten werden?
1. Damit er seine große Liebe zu uns zeigen könnte, indem er schon in seinem zartesten Alter sein Blut für uns vergießen wollte;
2. damit wir wüßten, er sei gekommen, uns in seinem Blute zu waschen; 3. auf daß er uns ein Beispiel des Gehorsams gegen die Kirche gebe, indem er sich dem Gesetze unterwarf, obwohl er nicht dazu verbunden war.
Neujahrsgedanken.
Ernste Gedanken sind es, welche beim Beginn eines neuen Jahres jeden denkenden Christen beschäftigen. Wie von selbst wendet sich unser Blick zunächst rückwärts auf das verflossene Jahr dankerfüllt gegen Gott, der mit reichster Vaterliebe uns bis heute geleitet und unzählige Beweise von Gnade und Erbarmung gegeben hat.
Danke dem Herrn auch für die Stunden der Leiden; sie waren Stunden des Verdienstes für dich!
Aber auch Gefühle der Reue ruft der Blick in die Vergangenheit in uns wach; denn wie ist nicht unsere Sündenschuld gestiegen vor Gott in diesem Zeitraum! Doch auch vorwärts strebt unser Blick in die ungewisse Zukunft... Was birgt sie in ihrem Schoße, enttäuschte Hoffnungen, bittere Leiden, schwere Heimsuchungen, gar den bitteren Tod?
Aber wenn auch, wir wollen sie ausnutzen für die Ewigkeit, ernste Vorsätze deswegen fassen und sie unter den Schutz dessen stellen, dessen Namen die heilige Kirche über die Pforte des neuen Jahres schreibt. Zu diesem heiligen Namen, also auch aufwärts, geht heute unser Blick, zu den hellleuchtenden Sternen der göttlichen Wahrheiten unseres Glaubens.
Barmherzigster Jesus, ich danke Dir, daß Du mir den Anfang eines neuen Jahres beschieden hast. Stehe mir bei, damit ich in demselben mein Leben bessere, eifrig Dir diene und mich vorbereite auf einen guten Tod. Dein Name sei mein Trost und meine Stärke. Amen.
Danke dem Herrn auch für die Stunden der Leiden; sie waren Stunden des Verdienstes für dich!
Aber auch Gefühle der Reue ruft der Blick in die Vergangenheit in uns wach; denn wie ist nicht unsere Sündenschuld gestiegen vor Gott in diesem Zeitraum! Doch auch vorwärts strebt unser Blick in die ungewisse Zukunft... Was birgt sie in ihrem Schoße, enttäuschte Hoffnungen, bittere Leiden, schwere Heimsuchungen, gar den bitteren Tod?
Aber wenn auch, wir wollen sie ausnutzen für die Ewigkeit, ernste Vorsätze deswegen fassen und sie unter den Schutz dessen stellen, dessen Namen die heilige Kirche über die Pforte des neuen Jahres schreibt. Zu diesem heiligen Namen, also auch aufwärts, geht heute unser Blick, zu den hellleuchtenden Sternen der göttlichen Wahrheiten unseres Glaubens.
Barmherzigster Jesus, ich danke Dir, daß Du mir den Anfang eines neuen Jahres beschieden hast. Stehe mir bei, damit ich in demselben mein Leben bessere, eifrig Dir diene und mich vorbereite auf einen guten Tod. Dein Name sei mein Trost und meine Stärke. Amen.
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