Gott, mein Vater, Du hast den Brautsegen, der am Hochzeitstage durch Deinen Priester über mich gesprochen wurde, in Erfüllung gehen lassen. Ich darf in der Gnade des Ehesakramentes einem Kinde das Leben geben. Es ist Dein Eigentum. Das will ich nie vergessen. Ich danke Dir, daß Du es mir anvertrauen willst.
Ich freue mich dieses göttlichen Auftrages, der hohen Berufung zur Mutterschaft. Werde ich aber die Kraft haben, meine Mutterpflichten zu erfüllen?
Ich weiß, daß mein guter Wille allein nicht ausreicht. Mein Gott, hilf Du mir mit Deiner Gnade! Laß mich in dieser Zeit der Erwartung besonders wachsam sein gegen die Sünde, standhaft gegen Versuchungen! Mache mich stark, daß ich alle Schwachheit des Leibes und der Seele überwinde! Laß das Gute in mir während dieser Zeit sich reich entfalten, damit mein Kind schon jetzt mit Deiner Hilfe ein gutes Erbe empfange. Verleihe ihm und mir Gesundheit und Lebenskraft. Stehe mir auch bei in meiner schweren Stunde, damit mein Kind glücklich zum Lichte geboren und dann im Sakrament der Taufe in die Gemeinschaft Deiner Kinder aufgenommen werde.
Heilige Maria, Mutter unseres Erlösers, du verstehst die Sorge einer Mutter. Hilf durch deine Fürbitte, daß ich einem gesunden Kinde das Leben schenke, daß es vor allem Bösen bewahrt bleibe und zur Freude seiner Eltern und zur Verherrlichung deines göttlichen Sohnes heranwachse.
Heiliger Engel Gottes, du bist meinem Kinde seit dem ersten Augenblicke seines Daseins zur Seite gestellt. Behüte es jetzt, in der Stunde seiner Geburt und in seinem ganzen Leben.
Gott, Du Schöpfer und Erhalter alles Lebens,
segne mich in der Aufgabe an meinem Kinde. Amen.
Fides nostra victoria
Dienstag, 31. Januar 2012
Sonntag, 29. Januar 2012
IV.So.n.Ersch. - Zur Epistel
Bezug zu den heiligen Worten, die der heilige Apostel Paulus an die Römer im 18. Kapitel dieses Briefs (Verse 13-20) wandte.
Wie sind die Worte des heiligen Paulus zu verstehen:
"Wer seinen Nächsten liebt, der hat das Gesetz erfüllt." ?
Nach der Lehre des heiligen Augustinus sind sie so zu verstehen, daß die Liebe gegen den Nächsten, wenn sie aufrichtig ist, aus der Liebe Gottes komme, dem zuliebe man seinem Nächsten Gutes gönnt oder erweiset.
Wer nun die Liebe Gottes hat, der hält die ersten drei Gebote - er achtet und heiligt Gottes Namen, hält die wahre Gottesverehrung und heiligt den Tag des Herrn.
Wer nun auch seinen Nächsten liebt, der hält auch die übrigen Gebote - so mordet er nicht, begeht nicht Unkeuschheiten, gibt kein falsches Zeugnis...
Wer also die Liebe Gottes hat und aus ihr kommend die (wahre) Nächstenliebe, der hält die ersten drei und die anderen sieben Gebote - so "erfüllt er das ganze Gesetz".
Wie sind die Worte des heiligen Paulus zu verstehen:
"Wer seinen Nächsten liebt, der hat das Gesetz erfüllt." ?
Nach der Lehre des heiligen Augustinus sind sie so zu verstehen, daß die Liebe gegen den Nächsten, wenn sie aufrichtig ist, aus der Liebe Gottes komme, dem zuliebe man seinem Nächsten Gutes gönnt oder erweiset.
Wer nun die Liebe Gottes hat, der hält die ersten drei Gebote - er achtet und heiligt Gottes Namen, hält die wahre Gottesverehrung und heiligt den Tag des Herrn.
Wer nun auch seinen Nächsten liebt, der hält auch die übrigen Gebote - so mordet er nicht, begeht nicht Unkeuschheiten, gibt kein falsches Zeugnis...
Wer also die Liebe Gottes hat und aus ihr kommend die (wahre) Nächstenliebe, der hält die ersten drei und die anderen sieben Gebote - so "erfüllt er das ganze Gesetz".
Samstag, 28. Januar 2012
(Ein) letztes Gebet nach der Kommunion.
O Vater, o Sohn, o Heiliger Geist! o heiligste Dreifaltigkeit!
O Jesus, o Maria ! - Ihr gebenedeiten Engel und all ihr Heiligen des Paradieses!
erlanget mir folgende Gnaden, um die ich durch das kostbare Blut Jesu Christi flehe:
O Jesus, o Maria ! - Ihr gebenedeiten Engel und all ihr Heiligen des Paradieses!
erlanget mir folgende Gnaden, um die ich durch das kostbare Blut Jesu Christi flehe:
- Stets den Willen Gottes zu erfüllen.
- Immer mit Gott vereinigt zu bleiben.
- Nur an Gott allein zu denken.
- Gott allein zu lieben.
- Alles für Gott zu tun.
- Einzig die Ehre Gottes zu suchen.
- An meiner Heiligung zu arbeiten - einzig um Gottes willen.
- Mein Nichts zu erkennen.
- Immer besser den Willen meines Gottes zu erkennen.
- (Hier bitte man um eine besondere Gnade - je nach dem Bedürfnis.)
Vierter Sonntag nach Erscheinung des Herrn.
Epistel: Röm. 13, 8-10.
Evangelium: Matth. 8, 23-27.
Gebet.
O Gott, der Du weißt, daß wir in so großen Gefahren wegen menschlicher Schwachheit nicht bestehen können: mache uns gesund an Leib und Seele, damit wir das, was wir für unsere Sünden leiden, mit Deiner Hilfe überwinden mögen.
Durch unseren Herrn Jesum Christum.
Evangelium: Matth. 8, 23-27.
Gebet.
O Gott, der Du weißt, daß wir in so großen Gefahren wegen menschlicher Schwachheit nicht bestehen können: mache uns gesund an Leib und Seele, damit wir das, was wir für unsere Sünden leiden, mit Deiner Hilfe überwinden mögen.
Durch unseren Herrn Jesum Christum.
Donnerstag, 26. Januar 2012
Die Beichte.
Glücklich sind wir Katholiken, daß wir die heilige Beichte haben.
Sie reinigt uns nicht nur von der Sünde, sie ist auch ein kräftiger Schutz gegen die Sünde,
ein überaus wirksames Mittel zur Erlangung der christlichen Vollkommenheit.
Freilich, wie alles Gute bekämpft wird - und bekämpft werden muß, um seine Kraft und Stärke zu beweisen, so auch die überaus segensvolle Beichtanstalt. Wenige Einrichtungen in der heiligen Kirche sind von der Macht der Finsternis in ständiger Anfeindung als gerade die heilige Beichte.
Welche Vorwände und Scheingründe suchen doch die Menschen ausfindig zu machen, um bei andern das heilige Bußsakrament in Verruf zu bringen, oder wenigstens um sich selber über die Pflicht des Empfanges der heiligen Sakramente hinwegzutäuschen und hochmütig hinwegzusetzen!
Selbst gute Christen haben unter derartigen Versuchungen zu leiden...
Was nun Unsinn dieser Scheingründe und den Sinn der heiligen Beichte ausmacht, werden wir in weiteren Betrachtungen sehen.
Sie reinigt uns nicht nur von der Sünde, sie ist auch ein kräftiger Schutz gegen die Sünde,
ein überaus wirksames Mittel zur Erlangung der christlichen Vollkommenheit.
Freilich, wie alles Gute bekämpft wird - und bekämpft werden muß, um seine Kraft und Stärke zu beweisen, so auch die überaus segensvolle Beichtanstalt. Wenige Einrichtungen in der heiligen Kirche sind von der Macht der Finsternis in ständiger Anfeindung als gerade die heilige Beichte.
Welche Vorwände und Scheingründe suchen doch die Menschen ausfindig zu machen, um bei andern das heilige Bußsakrament in Verruf zu bringen, oder wenigstens um sich selber über die Pflicht des Empfanges der heiligen Sakramente hinwegzutäuschen und hochmütig hinwegzusetzen!
Selbst gute Christen haben unter derartigen Versuchungen zu leiden...
Was nun Unsinn dieser Scheingründe und den Sinn der heiligen Beichte ausmacht, werden wir in weiteren Betrachtungen sehen.
Mittwoch, 25. Januar 2012
Geistliche Kommunion.
ein Gebet nach dem hl. Alfons M. von Liguori
Mein Jesus,
ich glaube, daß Du im allerheiligsten Sakramente zugegen bist.
Ich liebe Dich über alles, und meine Seele sehnt sich nach Dir.
Da ich Dich aber jetzt nicht im heiligen Sakramente empfangen kann,
so komme wenigstens geistigerweise in mein Herz.
Ich umfange Dich, als wärest Du schon bei mir, und vereinige mich ganz mit Dir; o lasse nicht zu, daß ich mich je wieder von Dir trenne.
O Jesus, mein höchstes Gut und meine süße Liebe,
verwunde und entflamme doch mein Herz,
daß es immerdar für Dich brenne.
Jesus, mein Gott, über alles liebe ich dich.
Mache, o Jesus, mein Gott und Heiland,
daß ich Dich von ganzem Herzen liebe;
indem ich gern und oft an Dich denke,
stets mit allem Verlangen des Herzens nach Dir verlange;
Alles auf Dich bezieh, in Allem Deine Ehre suche
und mich bemühe, alle Kräfte meines Leibes
und alle Fähigkeiten meiner Seele einzig im Dienste
meiner Liebe zu verehren!
O Jesu, Gott meines Herzens und mein Erbteil in Ewigkeit! Amen
Jesus, mein Gott, über alles liebe ich dich.
____________________________________
Nach altem (jetzt ungültigem) Ablaßrecht:
50 Tage Ablaß, Pius IX. 1854.
daß ich Dich von ganzem Herzen liebe;
indem ich gern und oft an Dich denke,
stets mit allem Verlangen des Herzens nach Dir verlange;
Alles auf Dich bezieh, in Allem Deine Ehre suche
und mich bemühe, alle Kräfte meines Leibes
und alle Fähigkeiten meiner Seele einzig im Dienste
meiner Liebe zu verehren!
O Jesu, Gott meines Herzens und mein Erbteil in Ewigkeit! Amen
Jesus, mein Gott, über alles liebe ich dich.
____________________________________
Nach altem (jetzt ungültigem) Ablaßrecht:
50 Tage Ablaß, Pius IX. 1854.
Abonnieren
Kommentare (Atom)