Fides nostra victoria

Fides nostra victoria

Mittwoch, 27. Juli 2011

Eine alte Grabinschrift im Lübecker Dom

Du nennst mich Meister und gehorchst mit nicht.
Du nennst mich Licht und siehst mich nicht.
Du nennst mich Weg und gehst mich nicht.
Du nennst mich Leben und verlangst mich nicht.
Du nennst mich weise, und du folgst mir nicht.
Du nennst mich schön und liebst mich nicht
Du nennst mich reich und bittest mich nicht.
Du nennst mich ewig und suchst mich nicht.
Du nennst mich gnädig und vertraust mir nicht.
Du nennst mich edel, und du dienst mir nicht.
Du nennst mich mächtig, und du ehrst mich nicht.
Du nennst mich gerecht und speisest mich nicht.
Wenn ich dich verdamme, tadle mich nicht.
(Alte Grabinschrift im Lübecker Dom)

Samstag, 23. Juli 2011

Freundliche Einladung aus dem Munde unseres Herrn.

~
Kommet alle, die ihr mühselig und beladen seid, zu mir, 
und ich will euch erquicken, spricht der Herr (Mt 11, 28).
~
Das Brot, das ich euch geben werde, das ist mein Fleisch für das Leben der Welt
(Joh 6, 52).
~
Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der für euch wird hingegeben werden: 
dies tut zu meinem Andenken (Lk22, 19).
~
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir und ich in ihm (Jo 6, 57).
 ~

Gebet für die armen Seelen ... am Samstag

Gebete für die armen Seelen im Fegfeuer
auf jeden Tag der Woche.

Alle Christgläubigen, welche einmal des Tages folgende Gebete nebst 1 Vater unser, Gegrüßt  und den 129. Psalm: "Aus der Tiefe" andächtig und reumüthig beten, gewinnen einen Ablass von 100 Tagen. Leo XII. 18.Nov.1826

Am Samstag.
Herr, allmächtiger Gott! ich bitte Dich durch das kostbare Blut, welches aus der Seite deines göttlichen Sohnes floß in Gegenwart und zum äußersten Schmerzen seiner heiligsten Mutter: befreie die leidenden Seelen im Fegfeuer, besonders diejenige, welche am meisten diese große Königin verehrte, damit sie alsbald in deiner Herrlichkeit Dich in  Maria und Maria in Dir loben und preisen möge in Ewigkeit. Amen.
Vater unser, Ave Maria und der 129. Psalm


Psalm 129.
Aus den Tiefen rufe ich zu Dir, o Herr! *
Herr! erhöre meine Stimme.
Laß Acht haben dein Ohr * 
auf die Stimme meines Flehens!
Wenn du Acht haben wolltest auf die Missethaten, Herr, *
wer könnte dann bestehen, o Herr?
Aber bei Dir ist Versöhnung; *
und um deines Gesetzes willen harre ich auf Dich, o Herr!
Meine Seele harret auf sein Wort: *
meine Seele hoffet auf den Herrn.
Von der Morgenwache bis in die Nacht *
hoffe Israel auf den Herrn.
Denn bei dem Herrn ist Barmherzigkeit *
und bei Ihm ist überreiche Erlösung.
Und Er wird Israel erlösen * 
von allen seinen Sünden.

Herr, gibt ihnen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Laß sie ruhen in Frieden.

Freitag, 22. Juli 2011

Gebet für die armen Seelen ... am Freitag

Gebete für die armen Seelen im Fegfeuer
auf jeden Tag der Woche.

Alle Christgläubigen, welche einmal des Tages folgende Gebete nebst 1 Vater unser, Gegrüßt  und den 129. Psalm: "Aus der Tiefe" andächtig und reumüthig beten, gewinnen einen Ablass von 100 Tagen. Leo XII. 18.Nov.1826

Am Freitag.
Herr, allmächtiger Gott! ich bitte Dich durch das kostbare Blut, welches dein göttlicher Sohn Jesus an jenem Tage am Stamme des Kreuzes, vornehmlich aus seinen heiligsten Händen und Füßen, vergossen hat: befreie die leidenden Seelen im Fegfeuer, besonders diejenige, welche für welche ich am meisten zu beten schuldig bin, damit es nicht an mir liege, daß Du sie nicht unverzüglich einführest in deine Herrlichkeit, Dich dort zu loben und zu preisen in Ewigkeit. Amen.
Vater unser, Ave Maria und der 129. Psalm


Psalm 129.
Aus den Tiefen rufe ich zu Dir, o Herr! *
Herr! erhöre meine Stimme.
Laß Acht haben dein Ohr * 
auf die Stimme meines Flehens!
Wenn du Acht haben wolltest auf die Missethaten, Herr, *
wer könnte dann bestehen, o Herr?
Aber bei Dir ist Versöhnung; *
und um deines Gesetzes willen harre ich auf Dich, o Herr!
Meine Seele harret auf sein Wort: *
meine Seele hoffet auf den Herrn.
Von der Morgenwache bis in die Nacht *
hoffe Israel auf den Herrn.
Denn bei dem Herrn ist Barmherzigkeit *
und bei Ihm ist überreiche Erlösung.
Und Er wird Israel erlösen * 
von allen seinen Sünden.

Herr, gibt ihnen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Laß sie ruhen in Frieden.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Wert der Religion

Wert der Religion.
aus: Gotteslob. Katholisches Gebet- und Gesangbuch / Zuckmantel, 1932

Religion ist die lebendige Verbindung des Menschen mit Gott,
sie ist Erkenntnis Gottes 
und ein dieser Erkenntnis entsprechender Lebenswandel und Gottesdienst.

Die Religion ist ein Licht für den Verstand, sie beantwortet die wichtigsten lebensfragen: 
Woher kommt der Mensch?
Wohin geht der Mensch?
Wozu ist er auf Erden?
Was die Weltweisheit kaum zu enträtseln vermochte, ist dem gläubigen Herzen klar:
Der Mensch ist von Gott erschaffen,
mit einer unsterblichen Seele ausgestattet, 
er ist berufen, ewig glücklich zu werden und, um dieses Glück zu erreichen, 
soll er auf Erden Gottes Willen erfüllen, Gottes Gebote halten

Die Religion gibt dem Willen übernatürliche Kraft, 
sie bewegt ihn mächtig zum Guten und hält ihn vom Bösen ab;
sie macht gewissenhaft, denn sie lehrt, dass Gott uns überall sieht,
dass er unsere geheimsten Gedanken weiß, 
dass er das Gute belohnt und das Böse bestraft, wie jeder es verdient.
Welche Opfer brachten die heiligen Martyrer, die Missionäre in den Heidenländern, die barmherzigen Schwestern in den Krankenhäusern und auf den Schlachtfeldern!

Die Religion tröstet im Unglück und hält von Verzweiflung zurück, 
sie verschafft wahre Zufriedenheit; 
Vermögen, Ehre, Wissenschaft, Vergnügen sind nicht imstande, 
den Menschen wahrhaft und dauernd glücklich und zufrieden zu machen:
Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir, o Gott!

Die Religion bringt der ganzen menschlichen Gesellschaft großen Nutzen, 
sie hebt die Achtung vor der Obrigkeit, 
vermindert die Zahl der Verbrecher, förder Mäßigkeit, Verträglichkeit und Wohltätigkeit.
Wo die Religion schwindet, dort müssen mehr Richter und Polizisten angestellt, 
mehr Gefängnisse, Armen- und Irrenhäuser errichtet werden,
dort ist Leib und Leben, Hab und Gut, Ehre und guter Name nicht mehr sicher

Religion ist nicht Nebensache, nicht Privatsache,
sondern Hauptsache, öffentliche Sache,
sie das nützlichste und notwendigste Gut für's Leben.

Gebet für die armen Seelen ... am Donnerstag

Gebete für die armen Seelen im Fegfeuer
auf jeden Tag der Woche.

Alle Christgläubigen, welche einmal des Tages folgende Gebete nebst 1 Vater unser, Gegrüßt  und den 129. Psalm: "Aus der Tiefe" andächtig und reumüthig beten, gewinnen einen Ablass von 100 Tagen. Leo XII. 18.Nov.1826

Am Donnerstag.
Herr, allmächtiger Gott! ich bitte Dich durch den kostbaren Leib und das Blut deines göttlichen Sohnes Jesus, welche er selbst am Vorabende seines Leidens seinen geliebten Aposteln zur Speise und zum Tranke gegeben und seiner ganzen Kirche zum immerwährenden Opfer und zur lebendigmachenden Nahrung seiner Gläubigen hinterlassen hat: befreie die leidenden Seelen im Fegfeuer, vorzüglich diejenige, welche die größte Andacht zu diesem Geheimnisse der göttlichen Liebe hatte, damit sie durch dasselbe in deiner Herrlichkeit Dich mit diesem deinem Sohne und dem Heiligen Geiste lobe in Ewigkeit. Amen.
Vater unser, Ave Maria und der 129. Psalm


Psalm 129.
Aus den Tiefen rufe ich zu Dir, o Herr! *
Herr! erhöre meine Stimme.
Laß Acht haben dein Ohr * 
auf die Stimme meines Flehens!
Wenn du Acht haben wolltest auf die Missethaten, Herr, *
wer könnte dann bestehen, o Herr?
Aber bei Dir ist Versöhnung; *
und um deines Gesetzes willen harre ich auf Dich, o Herr!
Meine Seele harret auf sein Wort: *
meine Seele hoffet auf den Herrn.
Von der Morgenwache bis in die Nacht *
hoffe Israel auf den Herrn.
Denn bei dem Herrn ist Barmherzigkeit *
und bei Ihm ist überreiche Erlösung.
Und Er wird Israel erlösen * 
von allen seinen Sünden.

Herr, gibt ihnen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Laß sie ruhen in Frieden.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Welches ist die Sprache, in welcher die heilige Messe gelesen wird?


Die lateinische
dazu kommt einiges griechische und hebräische. 

Die nämlichen drei Sprachen, die auf der Inschrift des Kreuzes standen, 
kommen also auch in der Heiligen Messe vor. 
Die Kirche gebraucht als Opfersprache fast überall die lateinische Sprache; 
sie tut dieses um der Einheit willen. – 
Der Katholik kann sich so auch im fremden Lande, wenn er in der Kirche ist, wie zu Hause fühlen.

Die Natur weiht ihre schönsten Gaben dem Altare 
(Gold, Silber, Marmor – Brot, Wein, Wasser, Öl, Weihrauch, Blumen – 
Seide, Purpur, Wachs) 
und alle Künste schmücken Gotteshaus und Gottesdienst 
(Dichtkunst, Musik – Baukunst, Malerei, Bildhauerkunst – 
Schnitzarbeiten, Glasmalerei, Goldschmiedekunst , 
Buchdruckerei, weibliche Handarbeiten, Glockengießerei).